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Der Schanigarten durch die Jahreszeiten

Der Schanigarten durch die Jahreszeiten

Der Schanigarten durch die Jahreszeiten

Schanigartenkalender: Monat für Monat durch das Jahr Wann Schanigarten öffnen und wann schließen?

Wann die Schanigartensaison beginnt und wann sie endet, ist häufiger eine Frage der Gewohnheit als des Wetters.

Im April stellen wir die Tische hinaus, im Oktober räumen wir sie weg. Im Monatsmittel liegen beide Monate in Österreich aber bei rund 10 °C, der Oktober nur etwa ein halbes Grad darunter. (Eigene Berechnung aus den Monatsdaten der GeoSphere-Klimastationen, acht Landeshauptstädte und größere Stationen, Normalperiode 1991–2020.)

Beim mittleren Tagesmaximum ist der April tatsächlich etwas wärmer, um knapp anderthalb Grad. Das erklärt aber nicht, warum ein Gastgarten im April geöffnet und im Oktober geschlossen ist. Anderthalb Grad merkt niemand, der einen Mantel anhat.

Der eigentliche Unterschied ist das Licht. Mitte April hat Wien rund 13 Stunden 40 Minuten Tageslicht, Mitte Oktober rund 10 Stunden 50 Minuten: fast drei Stunden weniger. Dazu kommt die Zeitumstellung am letzten Sonntag im Oktober, nach der die Sonne in Wien schon vor 17 Uhr untergeht. Der Abendbetrieb im Schanigarten ist also nicht zu kalt, sondern zu dunkel. Das ist eigentlich eine gute Nachricht, denn Dunkelheit löst man mit Licht und Wärme, nicht mit neuen Möbeln.

Im Folgenden: was sich im Schanigarten über das Jahr tatsächlich ändert, was bleibt, und ein Kalender, nach dem man arbeiten kann.

Der Schanigarten hat nicht zwei Jahreszeiten, sondern vier

Wir betrachten den Gastgarten meist als offen oder geschlossen. In Wirklichkeit durchläuft er im Jahr vier Zeiträume, und jeder bringt sein eigenes Problem mit, im Frühling ein anderes als im Sommer, im Herbst und im Winter.

Zeitraum Hauptbeschränkung Was sie beseitigt
Früher Frühling (März–April) kalte Morgen und Abende, Wind, tiefstehende Sonne Heizstrahler, Sitzauflagen, durchdachte Aufstellung
Sommer (Juni–August) Sonne und Mittagshitze Schatten: Sonnenschirme, Begrünung
Herbst (September–November) Dunkelheit, Regen, kühle Abende Beleuchtung, Heizstrahler, Textil
Winter (Dezember–Februar) Frost, Streusalz, Feuchtigkeit, Lagerplatz richtiges Einlagern oder widerstandsfähige Ausstattung

Jeder dieser Zeiträume hat eine andere Beschränkung und deshalb eine andere Lösung. Ein Schanigarten, der nur für den Juli ausgestattet ist, wird im April und im Oktober schlechter laufen, als er könnte.

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Zwei Schichten: was bleibt und was wechselt

Die nützlichste Unterscheidung in der saisonalen Planung ist nicht die zwischen schön und praktisch, sondern die zwischen dem, was das ganze Jahr bleibt, und dem, was wechselt.

Dauerhafte Schicht Saisonale Schicht
Was dazugehört Stühle, Tische, Tischgestelle, Tischplatten Sitzauflagen, Sonnenschirme, Heizstrahler, Begrünung, Textil, Beleuchtung
Wechselintervall alle 8–10 Jahre 2–4 Mal pro Jahr
Bestimmt Charakter des Lokals, Komfort, Kapazität Atmosphäre und Nutzbarkeit im jeweiligen Zeitraum
Kaufkriterium Haltbarkeit und Eignung für den professionellen Einsatz schnelle Austauschbarkeit und Preis

Der Punkt ist einfach: den saisonalen Wechsel soll die leichte Schicht tragen, nicht das Mobiliar. Der Schanigarten muss über das Jahr wiedererkennbar bleiben. Ein Gast, der im Juli bei Ihnen gesessen hat, soll Sie im Oktober wiedererkennen.

Das funktioniert mit neutraler und mit farbiger Ausstattung

Beide Wege sind legitim, nur verhält sich die saisonale Schicht jeweils anders.

  • Neutrale Basis (schwarz, anthrazit, grau, weiß) gibt der saisonalen Schicht die größte Freiheit. Im Sommer helle, leichte Auflagen, im Herbst wärmere, dunklere Töne. Die Farbe des Raums bestimmen Sie jedes Mal neu.
  • Farbige Basis ist selbst ein Erkennungszeichen des Lokals und bleibt genau deshalb das ganze Jahr. Die saisonale Schicht konkurriert nicht mit ihr, sondern stützt sie: Sie ändern Intensität, Textur und Materialien, nicht das Farbschema. Gartenstühle in Terrakotta funktionieren im Sommer gut mit Leinenauflagen in Naturton, im Herbst mit schwererem, dunklerem Textil.

Der Fehler liegt also nicht in der Farbe der Ausstattung. Der Fehler liegt darin, wenn es im Schanigarten überhaupt nichts gibt, das sich über das Jahr verändern ließe. Dann sieht er im April, im Juli und im Oktober genau gleich aus, obwohl der Gast in diesen Monaten aus drei verschiedenen Gründen kommt.

Mehr dazu, wie sich Farben und Materialien im Gastgarten abstimmen lassen, steht im Beitrag 5 Ideen für eine moderne Café- oder Bar-Terrasse.

Frühling: Aufstellen und Service-Check

Das erste warme Wochenende im März oder April kommt jedes Jahr unangekündigt und jedes Jahr zu früh. Lokale, die dann bereit sind, nehmen den Umsatz mit, den die anderen verlieren.

Service-Check nach dem Winter

Bevor die Ausstattung hinausgeht, lohnt sich eine Durchsicht. Eine halbe Stunde Kontrolle erspart eine Reklamation mitten in der Saison.

  • Bodengleiter an Stühlen und Tischen: ein fehlender Gleiter bedeutet zerkratzten Boden und einen wackeligen Tisch.
  • Schrauben und Verbindungen: nach einer Saison des Verschiebens lockert sich immer etwas.
  • Standfestigkeit der Tische: Nivellierung prüfen, der Untergrund setzt sich über den Winter.
  • Zustand der Tischgestelle, vor allem am unteren Rand. Grenzt der Schanigarten an einen Gehsteig, der im Winter gesalzen wird, zeigen sich dort die ersten Schäden. Ausführlich beschrieben im Beitrag zur Feuerverzinkung von Tischgestellen.
  • Auflagen und Textil: was den Winter über feucht gestanden hat, muss gelüftet und geprüft werden.
  • Sonnenschirme: Mechanik, Bespannung, Standfestigkeit des Fußes.

Was im Frühling anders ist als im Sommer

Im März und April steht die Sonne tief. Ein Sonnenschirm, der im Juli zu Mittag den ganzen Tisch beschattet, bringt im April um fünf Uhr nachmittags nichts, weil die Sonne von der Seite kommt. Im Frühling ist es deshalb oft besser, die Schirme gar nicht zu öffnen und die Sonne als Vorteil zu nutzen, denn die Gäste kommen gerade aus dem Winter.

Was im Frühling wirklich wirkt, sind Terrassenheizstrahler und Sitzauflagen. Aprilabende kühlen schnell ab, und ein Heizstrahler ist der Unterschied zwischen einem Gast, der noch ein Getränk bestellt, und einem, der zahlt und geht.

Sommer: Schatten ist Kapazität, nicht Dekoration

Im Juli und August ist die Sonne die Beschränkung. Ein Tisch in der prallen Sonne um 14 Uhr verkauft sich nicht. Physisch ist er vorhanden, kommerziell nicht. In der Schanigartenplanung ist das die am häufigsten unterschätzte Tatsache.

Deshalb ist es nicht sinnvoll, Sonnenschirme als Dekoration zu betrachten. Betrachten Sie sie als gekaufte Sitzplätze. Ein Schirm, der über den Sommer vier Tische beschattet, macht aus vier toten Tischen vier verkaufbare.

Sommer-Checkliste

  • Prüfen Sie, welche Tische zu Mittag im Schatten liegen. Nicht auf dem Plan, sondern durch einen Rundgang um 13 und noch einmal um 16 Uhr, denn der Schatten wandert über den Tag.
  • Leichteres, helleres Textil. Dunkle Auflagen heizen sich in der Sonne unangenehm auf.
  • Häufigere Reinigung. Im Sommer ist der Umsatz am höchsten und der Tischumschlag am schnellsten, der Verschleiß entsprechend.
  • UV-Belastung. Der Sommer ist der Zeitraum, in dem die Ausstattung am meisten abbekommt. Hier zeigt sich, ob die Materialien wirklich für den Außenbereich gedacht sind. Zu den Materialunterschieden siehe den Beitrag Aluminium oder Polypropylen für Terrassenmöbel.
  • Begrünung. Pflanzen leisten im Sommer am meisten: sie geben Schatten, senken das Temperaturempfinden und trennen den Gastgarten von der Straße.

Wenn zum Lokal ein Pool oder eine Grünfläche gehört, ist der Sommer auch der einzige Zeitraum, in dem sich Liegestühle rechnen.

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Herbst: hier verlängert sich die Saison wirklich

Zurück zur Zahl vom Anfang: im Monatsmittel ist der Oktober kaum kühler als der April, beim Tagesmaximum um etwa anderthalb Grad. Trotzdem ist der Oktober der Monat, in dem Schanigärten üblicherweise zugehen.

Es gibt drei Gründe, und keiner davon ist die Temperatur:

  1. Dunkelheit. Mitte Oktober gibt es fast drei Stunden weniger Tageslicht als Mitte April, und nach der Zeitumstellung Ende Oktober geht die Sonne vor 17 Uhr unter. Ein Gastgarten, der nach dieser Uhrzeit nicht beleuchtet ist, existiert einfach nicht.
  2. Abendkühle. Das Tagesmaximum ist mit April vergleichbar, das Abendminimum nicht.
  3. Gewohnheit. Wir schließen den Schanigarten, weil man das so macht, nicht weil das Wetter es verlangt.

Die ersten beiden Gründe lösen Sie mit Ausstattung, die Sie weitgehend schon haben.

Eine einfache Rechnung, ob sich ein Heizstrahler rechnet

Statt allgemeiner Rentabilitätsversprechen ist es besser, mit eigenen Zahlen zu rechnen. Nehmen Sie:

  • T = wie viele zusätzliche Betriebstage Sie erwarten (etwa zwei Wochen früher im Frühling und drei Wochen im Herbst, also rund 35 Tage)
  • N = die Anzahl der Tische, die Sie in diesem Zeitraum wirklich nutzen (nicht alle, realistisch die an der Wand, unter dem Vordach, nahe den Heizstrahlern)
  • U = Umschläge pro Tisch und Tag in diesem Zeitraum (im Herbst weniger als im Sommer)
  • M = durchschnittliche Marge pro Tischumschlag

Zusätzlicher Beitrag = T × N × U × M, davon ziehen Sie den Energieverbrauch der Heizstrahler und den zusätzlichen Personalaufwand ab.

Ein Beispiel zum Gefühl (die Zahlen sind erfunden, setzen Sie Ihre ein): 35 Tage × 6 Tische × 2 Umschläge × 12 € Marge ergibt rund 5.000 € Beitrag pro Saison. Ob sich das rechnet, hängt ausschließlich von Ihren Zahlen ab. Der Sinn der Rechnung ist, die Entscheidung auf Basis des eigenen Umsatzes zu treffen und nicht nach Gefühl.

Ein Punkt ist dabei wichtig: diese Tage bekommen Sie nicht durch zusätzliche Miete, zusätzliche Quadratmeter oder zusätzliches Personal. Es sind dieselben Quadratmeter, die Sie ohnehin zahlen.

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Herbst-Checkliste

  • Beleuchtung. Die billigste und am meisten unterschätzte Maßnahme. Warmes, ausreichend starkes Licht macht den Schanigarten im Oktober nutzbar.
  • Heizstrahler. Stellen Sie sie dorthin, wo Leute wirklich länger sitzen, nicht gleichmäßig über die ganze Fläche.
  • Decken und schwereres Textil. Eine günstige Maßnahme mit überproportionaler Wirkung darauf, wie lange ein Gast bleibt.
  • Verkleinern Sie den Gastgarten absichtlich. Im Herbst ist ein kleinerer, voller und warmer Schanigarten besser als ein großer, halb leerer. Überzählige Tische wegstellen, denn ein leerer Gastgarten sagt dem Vorbeigehenden, dass das Lokal geschlossen ist.
  • Sonnenschirme bleiben. Im Herbst schützen sie nicht vor Sonne, sondern vor Nieselregen und leichtem Regen.

Winter: einlagern ohne Schaden

Der Winter ist der Zeitraum, in dem die Ausstattung am häufigsten beschädigt wird, und zwar nicht von der Kälte, sondern von falscher Lagerung.

Was hineingeht und was draußen bleiben kann

  • Immer hinein: Sitzauflagen, Textil, Schirmbespannungen, Decken. Feuchtigkeit in zusammengelegtem Textil bedeutet Schimmel bis zum Frühling.
  • In der Regel hinein: leichtere Stühle und Tische, wenn Sie den Platz haben. Klapptische und stapelbare Stühle zeigen hier ihren Wert: ein zusammengelegter Schanigarten braucht nur einen Bruchteil des Platzes.
  • Kann draußen bleiben: schwerere Tischgestelle, wenn sie entsprechend geschützt sind. Entscheidend ist hier der Korrosionsschutz, nicht das Gewicht.

Drei praktische Hinweise

  1. Lagern Sie trockene Ausstattung ein. Nasse Stühle, aufeinandergestapelt, trocknen erst im Frühling und machen bis dahin Schaden.
  2. Nicht direkt auf den Boden stellen, wenn der Raum feucht ist. Eine Palette oder eine Unterlage kostet wenig, und das Kondensat unter dem untersten Stuhl macht den größten Schaden.
  3. Rücken Sie die Ausstattung von gestreuten Wegen weg. Streusalz vom Gehsteig ist für Tischgestelle aggressiver als Frost.

Wenn Sie den Gastgarten nur gelegentlich bestücken, für einige Veranstaltungen, Hochzeiten oder saisonale Anlässe, rechnet sich statt der Lagerung über das ganze Jahr oft die Stuhl- und Tischvermietung. Für häufiges Umstellen und für Veranstaltungen ist auch das Catering-Programm ZOWN mit Transportwagen gedacht.

Schanigartenkalender Monat für Monat

Eine praktische Zusammenfassung, die Sie ausdrucken und im Büro aufhängen können.

Monat Was zu tun ist
Februar Service-Check der eingelagerten Ausstattung. Fehlende Bodengleiter, Auflagen und Ersatzteile bestellen, denn die Lieferzeiten sind im Februar kürzer als im Mai.
März Fläche reinigen, Untergrund und Nivellierung prüfen. Einen kleineren Teil aufstellen, denn das erste warme Wochenende kommt unangekündigt. Heizstrahler hinaus.
April Volle Aufstellung. Frühlingsauflagen. Schirme bereit, aber nicht zwingend geöffnet.
Mai Schatten zu verschiedenen Tageszeiten prüfen. Tischaufstellung an den Gästestrom anpassen.
Juni–August Sommerbetrieb: Schatten, leichteres Textil, Begrünung, häufigere Reinigung. Heizstrahler können weg.
September Noch volle Saison. Beleuchtung vorbereiten und Heizstrahler prüfen, bevor Sie sie brauchen.
Oktober Herbstbetrieb: Licht, Heizstrahler, schwereres Textil, Decken. Fläche absichtlich verkleinern und verdichten.
November Entscheidung: schließen oder mit einem kleineren, beheizten Teil weiterarbeiten. Schrittweise einlagern.
Dezember–Jänner Ausstattung eingelagert und trocken. Wenn ein Teil in Betrieb bleibt (Adventprogramm), dann der am besten geschützte.



Was man kaufen muss, damit der saisonale Wechsel überhaupt machbar ist

Wie gut ein Schanigarten saisonal funktioniert, entscheidet sich beim Einkauf, nicht beim ersten Wechsel. Wenn Sie die Ausstattung vier Mal im Jahr hinaus- und hereintragen, werden andere Eigenschaften wichtig als die auf dem Katalogfoto.

  • Stapelbarkeit und Klappbarkeit. Zehn gestapelte Stühle statt zehn verstreuter sind der Unterschied zwischen Lager und Chaos.
  • Gewicht. Jedes Kilogramm multipliziert sich mit der Stückzahl und der Anzahl der Umstellungen pro Jahr.
  • Festigkeit der Konstruktion. Ausstattung, die vier Mal im Jahr hinaus- und hereingetragen wird, nimmt deutlich mehr Belastung auf als solche, die stehen bleibt. Ein Grund mehr, Ausstattung zu wählen, die für den professionellen Einsatz gedacht ist. Mehr dazu im Beitrag Zertifikate für HoReCa-Möbel.
  • Eignung für Sitzauflagen. Wenn auf den Stuhl keine Auflage passt, haben Sie sich die billigste saisonale Maßnahme verbaut.
  • Korrosionsschutz der Gestelle. Wichtig vor allem, wenn die Ausstattung draußen bleibt oder der Gastgarten an einen gestreuten Weg grenzt. In Österreich ist das bei einem Schanigarten am Gehsteig eher die Regel als die Ausnahme.
  • Materialien der Tischplatten nach der tatsächlichen Belastung. Eine Übersicht findet sich in der Kategorie Tischplatten.

Einige konkrete Beispiele für ganzjährig ausgestattete Flächen finden Sie unter unseren Projekten.

Wann soll man einen Schanigarten öffnen und wann schließen?

Im Monatsmittel liegen April und Oktober in Österreich beide bei rund 10 °C, beim mittleren Tagesmaximum ist der April um etwa anderthalb Grad wärmer. Der Schanigarten kann deshalb von März oder April bis Ende Oktober offen sein, im November in verkleinertem Umfang. Die Beschränkung im Herbst ist nicht die Temperatur, sondern die Dunkelheit: Mitte Oktober gibt es fast drei Stunden weniger Tageslicht als Mitte April. Das löst man mit Beleuchtung, Heizstrahlern und Textil.

Was soll im Gastgarten saisonal gewechselt werden?

Wechseln Sie die leichte Schicht: Sitzauflagen, Textil, Begrünung, Beleuchtung, Stellung der Sonnenschirme und Anwesenheit der Heizstrahler. Stühle, Tische und Gestelle wechseln Sie nicht saisonal; das ist die dauerhafte Schicht, die dem Lokal über das ganze Jahr Wiedererkennbarkeit gibt.

Rechnen sich Terrassenheizstrahler?

Das hängt von Ihren Zahlen ab. Rechnen Sie: zusätzliche Betriebstage mal Anzahl der Tische, die Sie in diesem Zeitraum wirklich nutzen, mal Umschläge pro Tag, mal durchschnittliche Marge pro Umschlag, minus Energieverbrauch und zusätzlicher Personalaufwand. Der entscheidende Vorteil ist, dass es dieselben Quadratmeter sind, die Sie ohnehin zahlen: zusätzliche Tage bringen keine zusätzliche Miete und kein größeres Team.

Haben Sonnenschirme im Herbst überhaupt Sinn?

Ja, aber mit anderer Funktion. Im Sommer schützen sie vor Sonne und schaffen nutzbare Sitzplätze, im Herbst schützen sie vor Nieselregen und leichtem Regen. Sie müssen daher nicht gleichzeitig mit der Sommeraufstellung weggeräumt werden.

Wie lagert man Schanigartenmöbel über den Winter richtig ein?

Trocken einlagern, niemals nass und aufeinandergestapelt. Auflagen, Textil und Schirmbespannungen müssen immer in einen trockenen Innenraum. Stellen Sie die Ausstattung in feuchten Räumen nicht direkt auf den Boden, verwenden Sie Paletten oder Unterlagen. Was draußen bleibt, rücken Sie von Wegen weg, die im Winter gestreut werden.

Ist im Herbst ein kleinerer oder ein größerer Gastgarten besser?

Im Herbst ist es in der Regel besser, die Fläche absichtlich zu verkleinern und zu verdichten. Ein kleinerer, voller und beheizter Schanigarten wirkt besser als ein großer, halb leerer, denn leere Tische sagen dem Vorbeigehenden, dass das Lokal geschlossen oder unbesucht ist.

Erschweren farbige Stühle die saisonale Anpassung?

Nein. Farbige Ausstattung ist oft ein Erkennungszeichen des Lokals und bleibt das ganze Jahr. Die saisonale Schicht kämpft dann nicht mit ihr, sondern stützt sie: Sie ändern Intensität, Textur und Materialien der Auflagen und des Textils, nicht das ganze Farbschema.

Planen Sie den Schanigarten für das ganze Jahr?

AG VEBO ist auf Stühle, Tische und sonstige professionelle Ausstattung für HoReCa & Events spezialisiert. Wenn Sie einen Gastgarten neu ausstatten oder über eine Saisonverlängerung nachdenken, beschreiben Sie uns, wie die Fläche betrieben wird und wie viel Lagerplatz Sie haben. Das berücksichtigen wir bei der Auswahl, nicht nur die Optik.

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AG VEBO d.o.o.

Autor des Beitrags: Boštjan Vesel, AG VEBO d.o.o.

Literatur und Quellen

  1. GeoSphere Austria: Messstationen Monatsdaten (klima-v2-1m). Datengrundlage für die Werte in diesem Beitrag; eigene Berechnung über acht Stationen, Normalperiode 1991–2020.
  2. GeoSphere Austria: SPARTACUS Monatsdaten, Raster 1 km, für die flächenhafte Betrachtung.
  3. GeoSphere Austria: Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie.
  4. AG VEBO: 5 Ideen für eine moderne Café- oder Bar-Terrasse, 2026.
  5. AG VEBO: Zertifikate für HoReCa-Möbel, 2026.
  6. AG VEBO: Feuerverzinkung von Tischgestellen für den Schanigarten, 2026.
  7. AG VEBO: Aluminium oder Polypropylen für Terrassenmöbel? Ein Leitfaden für die Gastronomie, 2026.
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